Die Gemeinde Molbergen plant den Neubau eines Rathauses in zentraler Lage in Molbergen. Dabei soll dieses Gebäude nicht nur ein modernes Verwaltungs- und Politikgebäude sein, sondern auch durch Transparenz und Zugänglichkeit zu einem Raum der Bürgernähe und Begegnung werden. Das Gebäude soll insbesondere die Gemeinde Molbergen angemessen widerspiegeln, es soll von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen werden und Identifikation schaffen.
Die Planungen für den Neubau des Rathauses begannen im ersten Quartal 2025. Zunächst wurde im Rahmen einer interfraktionellen Sitzung über die Durchführung eines offenen, transparenten und rechtssicheren Verfahrens abgestimmt.
Unter Einbeziehung der assmann Gruppe aus Dortmund wurden in verschiedenen Gesprächen mit der Verwaltung ein Raumbedarfskonzept erstellt.
Unter Hinzuziehung von drei Besprechungsräumen, einem Ratssaal und einem Trauzimmer wurden zugleich die Anzahl der Mitarbeiterbüros erweitert um auch sicher (bei Personalzuwächsen) in der Zukunft aufgestellt zu sein.
Dieser Bedarf wurde im August 2025 durch den Verwaltungsausschuss bestätigt und die Firma assmann wurde damit beauftragt, einen Architektenwettbewerb öffentlich auszuschreiben.
In diesem Wettbewerb wurden über 300 Bewerbungen von Architekturbüros abgegeben. Im Rahmen eines Losverfahrens (mit notarieller Begleitung) wurden insgesamt 10 Kandidaten ausgelost und anschließend aufgefordert ein Gebäude entsprechend der vorgegebenen Bedarfe zu erstellen.
Im Rahmen eines Preisgerichts wurden nun die zehn Entwürfe durch eine 11-köpfige Jury bewertet. Die Jury bestand aus sechs Fachpreisrichtern (Architekten aus dem bundesdeutschen Raum) und fünf Sachpreisrichtern (Mitglieder des Gemeinderats).
Der Gewinner, entworfen von NPC Bremen, besticht durch seine klare Gebäudekonzeption und sensible Maßstäblichkeit der Baukörper. Es wird ein Gebäudeensemble gebildet aus einem kleinen eingeschossigen Bauteil, das u.a. den Ratssaal beinhaltet und einem größeren zweigeschossigen Bauteil mit einem verglasten Atrium, für die übrige Programmfläche.Die selbstverständliche und dennoch zurückhaltende Ausstrahlung des Entwurfs wird durch die Ziegelfassade mit abgerundeten Ecken betont. Die Verwaltungsbüros sind um den Luftraum des Atriums herum organisiert und schaffen dadurch eine offene Atmosphäre sowie die Möglichkeit flexibler Nutzungsveränderungen, heißt es in der Bewertung des Preisgerichts.
Sobald verfügbar, wird hier der Link zu weiteren Zeichnungen und Plänen eingestellt.
Wer Interesse hat, kann aber auch ab sofort alle Entwürfe im Erdgeschoss und im ersten OG des Rathauses näher betrachten. Möglichkeit bis 18.05.2026